Mit jedem gefährdeten jungen Menschen, der wieder auf den richtigen Weg geführt wird, ist eine ganze Generation gerettet (Alois Amigó)

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PROJEKTE

Die Angebote der Stiftung Amigó richten sich vor allem an benachteiligte Jugendliche und Heranwachsende. Im Vorfeld wurden häufig ihre emotionalen und sozialen Bedürfnisse vernachläßigt, so daß mit der Zeit Verhaltensauffällig-keiten und Persönlichkeitsprobleme entstanden sind, die eine pädagogische Intervention notwendig machen.

Ebenso wird auf das familiäre, soziale wie auch das schulisch-/berufliche Umfeld eingegangen.

Entsprechend der Bedürfnisse hat die Stiftung Amigó eine pädagogische Infra­struktur mit direkter Hilfsangeboten geschaffen, die im Wesentlichen aus den folgenden Projekten besteht:

1. BEHANDLUNG UND REHABILITATION VON DROGENABHÄNGIGEN

2. EINE-WELT- ENTWICKLUNGSPROJEKTE

3. FORTBILDUNG FÜR ELTERN

4. STADTTEILARBEIT

5. STATIONÄRE ERZIEHUNGSHILFE

Das Ziel der Erziehungshilfe mittels der Heimerziehung besteht in der Orien­tierung und Unterstützung für Jugendliche, um ihre persönlichen und sozialen Fähigkeiten zu fördern, die sie für ihre eigene Entwicklung benötigen. Sei es für ihre baldige Rückkehr in die Familie, oder für ihre schrittweise Verselbständigung, Integration und soziale Eingliederung am Arbeitsplatz.

Das sind die allgemeinen Ziele:

  • Dem Jugendlichen oder Heranwachsenden eine Umgebung zu bieten, wo er sich durch familiäres Zusammenleben als Hauptperson seines Erziehungs­prozesses fühlen kann, während seine persönliche Reifung und seine soziale Eingliederung gefördert werden.
  • Die Unabhängigkeit und Autonomie der jungen Menschen zu ermöglichen, wobei darauf geachtet wird, dass sie stabile und wirkliche Lösungen suchen, die ihre biologischen, psychologischen und sozialen Bedürfnisse erfüllen und ihre persönliche und soziale Entwicklung ermöglichen.
  • Die Stärkung der Eigenverantwortung und verstärkte Auseinan­der­setzung mit der Lebenswirklichkeit soll die jungen Leute in die Lage versetzen, am Ende ihres Erziehungsprozesses fähig zu sein, ihr eigenes Leben unabhängig von Sozialhilfe zu bewältigen.

Der Erziehungsansatz der familienähnlichen Gruppe bietet eine individualisierte und dem Entwicklungsprozess angepasste Behandlung für Jugendliche oder Heranwachsende an. Es werden spezifische Ziele für jeden Fall mittels einer Hilfeplanung ermittelt und festgesetzt. Diese Hilfeplanung erfordert die Mitarbeit aller am Erziehungsprozess Beteiligten und eine konkrete Auswertung.

Die familienähnliche Gruppe ist eine Einrichtung für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige, um dissozialen Verhaltensweisen vorzubeugen innerhalb einer pädagogisch gestalteten Umgebung.Es wird eine personifizierte Betreuung angeboten, wobei besonderer Wert auf die gesellschaftliche Integration der Jugendlichen gelegt wird, während die sozialen Fähigkeiten und die lebenspraktische BewältigungdesAlltags gefördert werden.

Es sind Jugendliche und junge Volljährige, die an einer schulischen oder beruflichen Ausbildung teilnehmen, mit der Fähigkeit, ihr Leben selbs tgestalten und in einer Gruppe leben zu können. Die pädagogische Intervention kann durchärztliche oder therapeutische Maßnahmen begleitet werden, wobei die Suchtproblematik aber ausgeschlossen ist.

Das Modell der familienähnlichen Gruppe zeichnet sich aus durch:

  • Die Teilnahme des Jugendlichen oder Heranwachsenden an den Aktivi­täten der Gruppe.
  • Eigeninitiative bei der eigenen Ausbildung und Lebens­perspektive.
  • Verantwortlichkeit des Jugendlichen oder Heranwachsenden für seine Handlungen.
  • Die persönliche Entwicklung und Verselbständigung.
  • Die soziale Integration.

6. DIE TAGESGRUPPE

7. JUGENDTREFFS UND OFFENE TÜREN

8. FÖRDERUNG DES EHRENAMTLICHEN ENGAGEMENTS

9. PATENSCHAFTEN

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