Mit jedem gefährdeten jungen Menschen, der wieder auf den richtigen Weg geführt wird, ist eine ganze Generation gerettet (Alois Amigó)

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PROJEKTE

Die Angebote der Stiftung Amigó richten sich vor allem an benachteiligte Jugendliche und Heranwachsende. Im Vorfeld wurden häufig ihre emotionalen und sozialen Bedürfnisse vernachläßigt, so daß mit der Zeit Verhaltensauffällig-keiten und Persönlichkeitsprobleme entstanden sind, die eine pädagogische Intervention notwendig machen.

Ebenso wird auf das familiäre, soziale wie auch das schulisch-/berufliche Umfeld eingegangen.

Entsprechend der Bedürfnisse hat die Stiftung Amigó eine pädagogische Infra­struktur mit direkter Hilfsangeboten geschaffen, die im Wesentlichen aus den folgenden Projekten besteht:

1. BEHANDLUNG UND REHABILITATION VON DROGENABHÄNGIGEN

2. EINE-WELT- ENTWICKLUNGSPROJEKTE

3. FORTBILDUNG FÜR ELTERN

4. STADTTEILARBEIT

Das Ziel der Stadtteilarbeit ist:

  • Analyse von sozialen Prozessen in einem Stadtteil.
  • Weitergabe der jugendrelevanten Informationen auf unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen.
  • Vernetzung von bestehenden Präventions- und Hilfsangeboten.
  • Schaffung fehlender Jugendhilfestrukturen.

Unsere Arbeit in Stadtvierteln hat in Torrelavega (Kantabrien) angefangen und dort eine beachtliche Entwicklung erreicht, über die wir beispielhaft berichten möchten:

S.O.A.M. (Orientierungsdienst und Minderjährigenhilfe)

Unser Programm ist vorgesehen für die Stadtteile der Gemeinde Torrelavega und Umfeld.

Die Stadt als solche, wie auch viele andere Industriestädte, verändert sich heut­zu­tage in progressiver Weise. An diesen Veränderungen hat das Bevölke­rungswachstum in den Stadtvierteln einen großen Anteil, es handelt sich vor allem um ein Zunehmen der Einwanderer aus Südamerika (besonders Kolumbien, Venezuela, Ecuador) und Marokko.

Die Probleme, die in sozialer Hinsicht beobachtet werden, sind weiter dieselben, aber sie treten in folgenden Situationen verschärft auf:

  • Bezugsfamilien ohne Struktur oder Sozialisierung.
  • Beziehungs- und Ehekonflikte.
  • Mißhandlungen, Drogen, Arbeitslosigkeit.
  • Fehlen in der Schule.
  • Jugendkriminalität und dissoziales Verhalten.

Angesich ts dieser Situation ist das soziale Netz der Stadt überfordert. Um neue soziale Ressourcen zu erschließen ist die Anwesenheit des SOAM in den einzelnen Stadtvierteln notwendig.

Ziele:

  • Ansprechpartner und Treffpunkt zu sein für die Beratung und Hilfe bei Themen, die sich auf Jugendliche beziehen.
  • Anbieten eines Beratungsdienstes zur Diagnose und Begleitung für Jugendliche als auch für bedürftige Familien, um sie in der sozialen und familiären Umgebung zu integrieren.
  • Kulturelle Freizeitaktivitäten fördern.
  • Hilfsressourcen in der Gesellschaft offen legen und sie erschließen
  • Die Gesellschaft für die Problematik der Minderjährigen zu sensibi­lisieren, durch Aufklärungsarbeit in Schulen und Vereinen. Für die Unterstützung der Jugendlichen werben.
  • Den Jugendlichen vor Ort helfen, um ihre persönlichen, familiären und sozialen Probleme zu lösen.

5. STATIONÄRE ERZIEHUNGSHILFE

6. DIE TAGESGRUPPE

7. JUGENDTREFFS UND OFFENE TÜREN

8. FÖRDERUNG DES EHRENAMTLICHEN ENGAGEMENTS

9. PATENSCHAFTEN

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